Ist der Fixierer schon verbraucht oder nicht? Kann er den Film noch lichtunempfindlich machen oder sollte man besser neuen ansetzen?
Diese Fragen stellt man sich schon mal, wenn man in der Dunkelkammer hantiert und einen Film oder Abzüge entwickeln möchte. Wobei, schlecht fixierte Abzüge sind gar kein so großes Problem, aber um den Film wäre es schon schade und auch mehr als ärgerlich, würde man irgendwann feststellen, dass der Fixierer damals doch nicht mehr in Ordnung war.
Um aber auf der anderen Seite zu verhindern, dass unverbrauchter Fixierer unnötig aus dem Verkehr gezogen wird, kann man diesen auf seine Funktion, noch mehr Silber aufzunehmen, testen. Eine sehr gute Methode hierfür ist der so genannte “Kaliumiodid-Test” oder “KI-Test”. Bringt man einen Tropfen einer fünfprozentigen Kaliumiodidlösung in etwa einen Milliliter unverbrauchten Fixierer, so verändert sich am Aussehen der Flüssigkeit nichts:

Ist der Fixierer jedoch mit Silber gesättigt, verändert sich die Lösung - sie wird milchig. In diesem Fall sollte der Fixierer verworfen und neu angesetzt werden:

So ist in jedem Fall gewährleistet, dass der Fixierer nicht zu früh, vor allem aber keinesfalls zu spät verworfen wird - man ist also immer auf der sicheren Seite. Zudem sind die Mengen, die man dafür benötigt, so gering, dass eine Flasche mit 100 Millilitern KI-Lösung vermutlich seeeeehr lange halten dürfte
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Zum “Rezept”: Im Prinzip werden 5 g Kaliumiodid in 100 ml (destilliertem) Wasser gelöst. Das war’s. Mittels Messbecher oder 10 ml - Spritze wird nun ein Milliliter Fixierer abgemessen, auf den man mit einer Pipette einen Tropfen der KI-Lösung gibt - und schon weiß man mehr…

















